Motorradfahren ist kein billiges Hobby! Nicht nur für das richtige Motorrad muss Geld investiert werden, auch das richtige Sicherheitszubehör ist nicht billig.

Die Motorradbekleidung hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Neue Materialien wie Kevlar und Goretex, werden eingesetzt, um Motorradfahrer effektiv zu schützen. Viele Zweirad-Enthusiasten sind sich aber noch nicht im Klaren über deren Wichtigkeit.

Im Falle eines Unfalls hat jedes Bekleidungsstück verschiedene Funktionen. Zuerst muss der Sturz gedämpft werden, bei dem Gelenke und andere wichtige Körperteile besonders geschützt werden müssen. Nach dem ersten Impact muss die Haut vor Aufschürfungen geschützt werden.

Jahrelang wurde für die Motorradbekleidung vorwiegend Leder verwendet, das nicht nur vor Kälte schützt, sondern auch den Aufprall abdämpft und die Haut schützt. Leder ist aber schwer und besonders bei hohen Temperaturen nicht angenehm zu tragen. Deswegen werden im Handel immer mehr Produkte mit modernen Materialien angeboten.

Kevlar in der Motorradbekleidung

Kevlar wird seit Jahren erfolgreich in der Automobilindustrie eingesetzt, weil es sehr leicht, flexibel aber doch sehr hart ist. Aus den Kevlar Fäden werden Matten hergestellt, die mittels Harzen verbunden werden und so in jeder Form eingesetzt werden können.

Die Kevlar Fäden können aber auch in Verbindung mit anderen Materialien wie Nylon, Polyester oder Baumwolle verarbeitet werden. Dadurch erhalten die Textilien eine sehr hohe Festigkeit und werden besonders abriebresistent. Im Gegensatz zu Leder ist der Stoff sehr leicht und atmungsaktiv.

Das neue und bessere Material ist allerdings auch teurer als die traditionelle Lederbekleidung. Damit wären wir auch bei dem eigentlichen Sinn dieses Artikels. Die komplette Ausstattung für einen Motorradfahrer kann locker die 1.000-Euro-Grenze überschreiten, sollte aber trotzdem nie vernachlässigt werden.

Im Falle eines Unfalls kann die richtige Bekleidung nicht nur das Leben retten, sie hilft auch, einfachere Verletzungen zu vermeiden. Selbst wenn der Motorradfahrer nie in einen Unfall verwickelt wird, ist es wichtig, sich immer auf den Schutz der Kleidung verlassen zu können.